Wie du in 6 Schritten, deine Angst lieben lernst

Wie du in 6 Schritten, deine Angst lieben lernst

Wie du in 6 Schritten, deine Angst lieben lernst

Wie du in 6 Schritten, deine Angst lieben lernst

Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit unter Ängsten, Panikattacken oder anderen psychischen Problemen. Viele von ihnen leiden Tag für Tag unter diesen Emotionen.

 

Die Folge davon ist, dass das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit schwindet. Schon lange ist bewiesen, dass unnatürliche und unkontrollierbare Angstzustände sich auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, negativ auswirken.

 

Psychische Probleme sind hier in Deutschland weit verbreitet. Nicht  umsonst warten Patienten monatelang auf einen Therapieplatz. Die Behandlungsqualität und die Ergebnisse einer herkömmlichen Langzeittherapie für Angstzustände oder Panikattacken sind nicht befriedigend.

 

Aus diesem Grund wird es Zeit, andere Wege zu gehen!

 

Ich möchte dich heute ermutigen, einen neuen Weg zu gehen um deine Ängste oder Panikattacken zu überwinden.

 

6 Schritte in ein neues Leben!

 

  1. Schritt: Mach dir deine Angst bewusst

Das klingt sicher für dich erst mal komisch, denn normalerweise denkt man, wenn mich eine Angst blockiert, dann weiß ich das doch. Das ist doch ganz klar.

 

In den meisten Fällen mag das auch stimmen. Aber einige Ängste sind schon so normal geworden, dass wir sie gar nicht mehr bemerken. Doch obwohl wir sie nicht mehr bemerken, blockieren sie uns doch sehr stark in unserem Leben.

 

Hinzu kommt, dass wir manchmal denken, dass bestimmte Verhaltensweisen einfach zu unserem Charakter gehören, dabei sind es Ängste und angstbedingte Denkweisen, die ursprünglich mit uns gar nichts zu tun haben.

 

Schreibe dir als erstes deine Ängste auf. Welche Angst ist es? Welche Angst blockiert dich am meisten? Welche Angst würdest du gerne auflösen? Schreibe hinter jede Angst eine Zahl von 1 - 10. Die Zahl 1 notierst du bei der Angst, die am schwächsten ist, die Zahl 10 bei der Angst die am stärksten ist.

 

Wenn du beginnst, mit der Angst zu arbeiten, beginne  bei der niedrigsten Zahl, also bei der Angst, die am schwächsten ausgeprägt ist.

 

  1. Schritt: Ängste entstehen nicht durch bestimmte Situationen

Als nächstes müssen wir uns klarmachen, dass Ängste nicht durch bestimmte Situationen entstehen. Sondern dadurch, dass wir diese Situationen als gefährlich ansehen. Es sind unsere eigenen ängstlichen Gedanken, durch die Angst und Panikgefühle hervorgerufen werden. Nicht die Situation an sich!

 

Die meisten Menschen glauben nämlich, dass es Situationen sind, die ihnen Angst machen. Aber es sind unsere innere Einstellungen und unsere Gedanken.

 

  1. Schritt: Aus dem Grübeln aussteigen

Als nächstes ist es wichtig, herauszufinden, welche Gedanken es sind, die dich in diese Angst versetzen. Gewöhnlich sind es Gedanken wie: "Bestimmt wird mir dies oder jenes passieren." "Ich werde mich total blamieren." "Ich werde krank." "Das ruft in mir viele neue Ängste hervor und verletzt mich" usw.

 

Grübeln ist für die Betroffenen eine anstrengende und nerven-aufreibende Angewohnheit. Beim Grübeln verlieren sich die Betroffenen in ihren Gedanken und können nicht mehr davon ablassen. Vom Grübeln betroffene Menschen sind während ihrer Schübe zwar körperlich anwesend, aber in Gedanken ganz woanders.

 

Für Außenstehende ist das kaum zu erkennen. Unter Umständen sitzen sie abends vorm Fernsehen und bekommen von dem Film nichts mit, da sie gedanklich ganz woanders sind. Sie sind nur körperlich anwesend und schlagen sich innerlich mit ihren negativen Gedanken herum. Oft steht das Grübeln im Zusammenhang mit Angstgedanken. Die Betroffenen haben Befürchtungen oder tragen Ängste in sich, über die sie ständig grübeln.

 

In den meisten Fällen ist es so, dass Betroffene ständig grübeln und krankhaft darüber nachdenken, sich dabei aber immer im Kreis drehen. Meist gibt es für die Betroffenen keinen Ausweg, sie befinden sich in einem Teufelskreis.

 

Selbst wenn die Betroffenen für kurze Zeit feststellen, dass es nicht so schlimm ist oder der Grund warum sie grübeln ihnen abwegig erscheint, beginnen sie meist nach einer kleinen Pause erneut darüber nachzudenken. Wobei es nicht immer die gleichen Themen oder Gedanken sein müssen über die sie grübeln, sondern es können durchaus auch unterschiedliche Themen sein.  

 

Steig aus deinem Grübeln aus. Entscheide dich, dem Gedanken nicht mehr zu folgen, wenn er an die Oberfläche kommt.

 

 

  1. Schritt: Der Angst begegnen

Wenn Angst in uns hochkommt, versuchen wir in der Regel sie zu verdrängen. Schon der erste Moment einer Angstattacke versetzt uns in das Gefühl: "Oh nein, nicht schon wieder". Wir versuchen uns mit allen Mitteln dagegen zu wehren, dass die Angst sich entfacht. Somit gehen wir in einen Kampf mit unserer Angst. Kampf jedoch bringt uns nicht weiter. Mit Kampf können wir niemals unsere Angst verkleinern, geschweige denn auflösen.

 

Viel besser, ist es der Angst zu begegnen. Denn wir müssen wissen, dass die Angst nicht unser Feind ist. Die Angst ist unser Freund, denn sie möchte uns mitteilen, dass irgendwas in unserem System aus den Fugen geraten ist.

 

Sie macht uns darauf aufmerksam, dass wir etwas heilen dürfen! Stell es dir einfach so vor, die Angst sind Anteile in uns, die aus dem Gleichgewicht geraten sind. Sie möchten wieder in die Harmonie zurückkehren. Dies können sie jedoch nur, wenn du sie beachtest.

 

Wie ein kleines Kind, das sich gestoßen hat und weint. Das nehmen wir liebevoll in den Arm und beruhigen es. Genau so können wir es mit unseren Angst-Anteilen machen. Wir können sie liebevoll in die Arme nehmen (bildlich gesehen) und in die Geborgenheit zurück begleiten. Ich weiß, das alles hört sich so fremd für dich an, aber es hat eine fantastische Wirkung. Du solltest es mal ausprobieren!

 

  1. Schritt: Kein Opfer deiner Ängste sein

Viele von uns sehen sich selbst als Opfer. So glauben die meisten, dass sie nichts an ihrer Situation ändern können. Wir suchen Entschuldigungen in unserer Kindheit, mit der wir erklären können, warum wir Ängste haben.

 

Opfer geben jedoch Macht ab. Mach dir einmal klar, wie viel Macht du deiner Angst gibst? Deine Angst bestimmt dein Leben. Sie bestimmt, wann und wo sie, wie stark auftaucht. Sie hat es in der Hand, ob du dich glücklich oder unglücklich fühlst.

 

Stell dir einmal die Frage, ob du das wirklich willst? Willst du dass deine Angst dich steuert? Das kann ich mir gar nicht vorstellen! Aus diesem Grund sollten wir beginnen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

 

Jeder Mensch trifft täglich Entscheidungen. Entscheidungen für oder gegen etwas. Auch nichts zu tun und alles beim Alten zu belassen, ist eine Entscheidung.

So ist es deine persönliche Entscheidung, ob du die Verantwortung für dein Leben selbst übernehmen möchtest oder nicht.

Und ich weiß aus Erfahrung, dass es funktioniert. Ich selbst hatte Angstzustände die so groß waren, dass  ich mich nicht mehr unter Menschen getraut habe. Irgendwann habe ich die Entscheidung getroffen, mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und sie nicht von meiner Angst steuern zu lassen.

 

Ich weiß, dass es funktioniert und ich möchte dich ermutigen, dein Leben auch wieder zu steuern.  Mit der richtigen Strategie lernst du deine Ängste loszulassen und mehr Lebensfreude in dein Leben einzuladen!

 

  1. Schritt: Selbstwertgefühl stärken

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, wir müssen einen Weg finden, um unser Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. Menschen mit Ängsten haben kaum noch einen Blick für ihre Stärken. Sie betrachten nur ihre Schwächen und sind damit beschäftigt, diese in Griff zu bekommen. Sie verlieren ganz aus den Augen, was ihnen wirklich helfen würde. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Selbstwertgefühl wieder aufzubauen um den Blick in eine andere Richtung zu lenken.

 

Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen halte ich für einen wichtigen Anhaltspunkt, um psychische Erkrankungen zu besiegen. Ich bin mir sicher, dass auch du viele Eigenschaften hast, die dich liebenswert machen. Sicherlich hast du auch deine Unzulänglichkeiten, Schwächen die du an dir nicht  magst. Diese gehören im Moment noch zu dir und machen deine Persönlichkeit aus.

Vielleicht mag es dir vorkommen, dass du viel mehr Schwächen hast, als alle anderen Menschen. Aber glaube mir, das ist ein Trugschluss! In der Regel verbergen wir unsere Unzulänglichkeiten vor anderen und sind meist ziemlich gut darin. Nur deshalb kommt es dir so vor, dass andere besser, stärker und liebenswerter sind.

 

Du bist so gut wie du bist, mit all deinen Stärken und Schwächen!

 

Hier geht es zum kostenlosen Online-Training

 

 





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Kommentar von Susanne Huether |

Liebe Mirijana,
Genauso läuft der Teufelskreis Angst ab. Erst nachdem ich mein Selbstwert und Liebe gestärkt hatte,könnte ich der Angst mich stellen. Mittlerweile stehe ich wieder meiner "Frau im Alltag". Auch wenn alles etwas langsamer geht, kann ich ein für mich selbständiges und wervolles Leben führen. Auch bei mir haben die üblichen Verhaltens- und Gesprächstherapien kaum Erfolge erzielen können. Es gibt eben eine höhere Kraft und universielle Energie welche uns beschützt,leitet und den wahren inneren Frieden uns schenkt.
Herzliche Grüße,
Susanne

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